"Born to Run" begeistert

TVB Allgemein

Läufer und Zuschauer sind begeistert von der Organisation und der Stimmung bei der Premiere des TVB-Laufevents

Der TV Büttelborn hat mal wieder einen sportlichen Meilenstein gesetzt. „Tolle Organisation, schöne Strecke, super Stimmung“. Ein Lob in den höchsten Tönen, die bei Giuseppe Troia nicht nur vom Sieg bei der Premiere von „Born to Run“ beflügelt wurden. Der in Darmstadt lebende Italiener ist nicht nur einer der stärksten Läufer der Region, sondern kann auch als erfahrener Veranstalter die Qualität eines Events sehr gut bewerten. In den 1:09:22 Stunden, die er für den 19 Kilometer langen Weg zum Sieg im längsten Lauf des Wettkampfprogramms brauchte, war Troia auch von den vielen Streckenposten begeistert, die für Sicherheit und Stimmung sorgten.

Insgesamt hatten fast 140 Helfer großen Anteil daran, dass „Born to Run“ auf Anhieb manch traditionelle Laufveranstaltung in den Schatten stellte.  „Eine perfekte Premiere mit herausragender Organisation, unvergesslicher Stimmung und unfassbar engagierten, anfeuernden Menschen, die jeden Schritt zu einem riesigen Spaß gemacht haben“, schwärmte auch Anja Hahn, die für ihren Heimatverein eine Bronzemedaille auf der 5,5 Kilometer langen Strecke erlief und gleich nachschob: „Ein großes Dankeschön und bis nächstes Jahr!“

Die Worte beflügeln natürlich das junge Team, das die Idee hatte, das nicht eben kleine Veranstaltungs-Portfolio des TV Büttelborn mit einem Volkslauf anzureichern. Larissa Schug, Lea Müller, Annabell Senßfelder und Justine Kabey fanden mit Mirko Bott nicht nur einen Mitstreiter, sondern echten Antreiber, der seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus Veranstaltungen wie dem Trampolin-Sauerkrautpokal einfließen ließ. Aus den erhofften 250 Anmeldungen wurden zu aller Überraschung und Begeisterung doppelt so viele. Dass am Samstag tatsächlich nur knapp 400 an der Startlinie standen, trübte keineswegs die Zufriedenheit und schon gar nicht die Stimmung.

Die schon mit dem ersten Startschuss bestens war, als die Jüngsten (und viele ihrer Eltern) beim Blaue-Teufel-Lauf über die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße rannten. Der Lohn waren viel Anfeuerung auf der 500 Meter langen Strecke mit Wendepunkt und im Ziel eine Urkunde sowie ein leckeres Eis. Beim 1,5 Kilometer langen Kids-Lauf gab es jeweils Dreifachsiege für die EFC Adlermacht Büttelborn (durch Nils Zulauf in 5:04 Minuten, Henri Rothermel und Marius Zulauf) sowie die Handball-Mädchen des TV Büttelborn durch Emilia Kölzow (6:04), Ani Babadzhanian und Leandra Bianco.

Die schnellsten Walkerinnen auf der 5,5 Kilometer langen Runde vorbei an Feldern und Bruchwiesen waren mit Brigitte Heinrich und Christine Jourdan zwei bestens bekannte TVBlerinnen, ehe Helmut Kraus als schnellster Walker an der Seite von Silke Janz und Andrea Wilke ins Ziel lief. Es folgte der beeindruckende Auftritt von Mats Burhenne, der als einer der Jüngsten im Feld die gleiche Distanz im Laufschritt in 23:15 Minuten zurücklegte. „Das Talent hab ich von meinem Opa“, sagte der 12-Jährige, der für die als „Die jungen Wilden“ gemeldeten D-Jugend-Handballer des TVB gestartet war. Wobei Opa selbst gerne gelaufen wäre. Doch der damit gemeinte Jan Ascher hatte sich kurz vor dem großen Heimspiel einen Bänderriss im Knöchel zugezogen – natürlich beim Laufen.

Mit Anne Hock war eine Büttelbornerin in 28:05 Minuten schnellste Läuferin auf dem Rundkurs, der im Zehn-Kilometer-Lauf dann zweimal zu umrunden war. Hier machte nicht nur das Spitzen-Trio der Männer mit Philipp Schramm (TF Feuerbach/38:12), Moritz Hinkel aus Köln (39:41) und Thomas Gräf (TV Nieder-Beerbach/39:59) deutlich, dass „Born to Run“ auch schon Anziehungskraft über die Ortsgrenzen hinaus entwickelte. Mit Fabienne Kunde (47,02) und Andrea Jolic (48:42) stehen nun sogar Berlin und Kutina in Kroatien als Heimatorte in der ersten Ergebnisliste.

Für eine weitere internationale Note sorgte eben auch Giuseppe Troia, der den Vier-Runden-Lauf über 19 Kilometer zur Vorbereitung auf den Marathon in Palermo nutzte und vor lauter Begeisterung allen Teilnehmern Rabatt-Gutscheine für seine eigenen Läufe spendete. Kim Görlich zeigte in 1:27:34 Stunden, dass sie als TVB-Handballerin mit gezieltem Training sehr starke Laufqualitäten entwickelt hat.

„Ich habe eine durchweg gute Stimmung wahrgenommen und eigentlich auch nur lächelnde Menschen im Ziel“, freute sich Justine Kabey aus dem Orga-Team, die nach der auf der Strecke zwar windigen, insgesamt aber sonnenverwöhnten Premiere resümierte: „Sicher gibt es immer noch Optimierungsbedarf. Aber für die erste Durchführung und dem Wissen, dass bis auf Mirko noch keiner von uns eine solche Veranstaltung geplant und durchgeführt hat, ist es sehr gut gelaufen.“ Und schon jetzt soll sich die Laufwelt das erste September-Wochenende 2027 markieren, wenn es zum zweiten Mal heißen soll: (Büttel)Born to Run.

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