Der Höhepunkt

TVB Allgemein

Der TV Büttelborn krönt sein Jubiläumsjahr mit einem weiteren Höhepunkt. Am Samstag präsentiert der Verein, der 125 Jahre alt wird, die Gala „Sterne des Sports“. Eine Mischung aus Artistik, Sport und viel Spaß.

„Der TV Büttelborn setzt Maßstäbe“. Diese Überschrift ist 25 Jahre alt und würdigte eine Gala des TV Büttelborn. Das war 1988, als der Verein 100 Jahre alt wurde und fast 800 Zuschauer in der proppenvollen Kreissporthalle begeisterte.

Ein Vierteljahrhundert später kann Mirko Bott trotz der damals sehr hoch gelegten Messlatte voller Überzeugung sagen: „Für uns ist die Gala zum Hundertfünfundzwanzigjährigen was ganz Neues. Wir sind stolz, dass wir es geschafft haben, so viele Top-Acts für diese für Büttelborn und das Umfeld bisher einmalige Show gewinnen zu können.“ Seit zweieinhalb Jahren bastelt der Cheforganisator an der Spitze eines Teams, das in den nächsten Tagen 100 Helfer umfassen wird, am Programm. Und kurz vor dem Eintritt in die ganz heiße Phase kann er nicht verleugnen: „Ich bin schon ganz hibbelisch.“

Das Programmheft macht schnell deutlich, dass der TV Büttelborn das ohnehin schon ereignisreiche Jahr des 125. Geburtstages mit einer spektakulären Show krönen will. „Sterne des Sports“ hat der TVB seine Gala am Samstag (7.) genannt. Einige davon funkeln schon seit Jahren am ganz großen Show-Himmel. Allen voran „Artem und Thomas“, zwei Meister des Turnfachs, die schon Dieter Bohlen in seiner Supertalent-Sichtung begeisterten. Die beiden artistisch und körperlich bestens ausgebildeten Männer sind aber viel mehr als Talente, sondern feste Größen in Shows mit vielen Tausend Zuschauern.

Gleiches gilt für Kai Eikermann, der schon Breakdancer war, als es den Tanzstil noch gar nicht gab. Der gebürtige Berliner reifte zum Körperkünstler, der es bis zum Auftritt bei „Wetten, dass…“ brachte. „Extravaganza“ ist Name und Programm einer Tanzgruppe, die jüngst sogar in Montreux gefeiert wurde. In dem feinen Schweizer Ort vertraten sie ihre Heimatstadt Wiesbaden bei einer Gala. Sportlich hoch dekoriert sind Rhönradturner aus Taunusstein, Rope Skipper der TG Rüsselsheim, Turner des TV Ober-Ramstadt und Sportakrobaten der FTG Pfungstadt, die ebenfalls ihre rasanten bis anmutigen Vorführungen präsentieren werden.

Der Spaß darf freilich nicht zu kurz kommen, wenn der TVB ein buntes Programm zusammenstellt. Dafür sorgen die Trampolinartisten der „Flying Bananas“ ebenso wie die Panikstaffel, die vor 25 Jahren dabei war. Seitdem hat sich freilich viel entwickelt bei den Chaosturnern aus Hofheim im Ried.

Dass auch in den eigenen Übungsstunden showreife Vorstellungen reifen, präsentieren zu Beginn Trampolinturner und Jazztänzerinnen. Auch die Müll-Musiker von „Trash 4 Cash“ sind Eigengewächse, die auf ihren Recycling-Instrumenten schon so manche Halle gerockt haben. Bestens bekannt auf Büttelborner Bühnen sind zudem Christian und Udo Döring, die an dem Abend als moderierende Brüder durch das Programm führen werden.

Aber nicht nur die Zusammenstellung des Programms war für den TVB eine Herausforderung. „Die Organisation war aufwendiger, als man dachte. Vor allem in Sachen Brandschutz und Nutzung des Außengeländes gab es immer wieder was Neues“, erklärt Bott, der trotz aller Hürden aber auch die Unterstützung durch Kreis und Gemeinde lobt.

Wegen der sehr begrenzten Parkplatzsituation an der Halle raten die Veranstalter Besuchern, die mit dem Auto anreisen, dieses am Gesundheitszentrum der SKV am Berkacher Weg oder an der TV-Turnhalle in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße abzustellen.

Die Nachfrage nach Karten hat in den vergangenen Tagen noch einmal stark angezogen. Trotzdem wird es noch einige wenige an der Abendkasse geben, die um 17.30 Uhr öffnet. Um 18 Uhr wird die Halle eröffnet, das Vorprogramm beginnt eine halbe Stunde später mit einem Film über eine schon etwas ältere, aber ebenfalls galareife Vorstellung: den Gewinn der deutschen Meisterschaft der B-Jugend-Handballerinnen 1980. Nach der ebenfalls multimedialen Begrüßung um 19.30 Uhr heißt es dann um 20 Uhr: Spot an für die „Sterne des Sports“.

Bericht aus dem Groß-Gerauer Echo vom 5.9.2013

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