Siegesserie endet in Trebur

Handball

Die lange Siegesserie der Herren 2 endet im Spitzenderby


Kühl war es in der Halle am vergangenen Sonntag in Trebur bei der Ankunft der Herren 2, doch das sollte sich mit dem Anpfiff des Handballspiels gegen die Herren 1 des TV Trebur um 18 Uhr ruckartig ändern. Dem bisher ungeschlagenen Gastgeber stand unsere junge Truppe um Trainer Sven Senßfelder gegenüber, einer Mannschaft, die die letzten 8 Spiele allesamt für sich entscheiden konnte und sich mit einer robusten Abwehr und einem kämpferischen Angriffsspiel im ersten Tabellendrittel auf Platz 4 festgesetzt hatte. Insofern versprach das Duell bereits vor Anpfiff einen heißen Krimi, der sich letztlich bewahrheitet hatte.

Inmitten des Hexenkessels, der von den vielen mit angereisten Biddelberner Fans aufgemischt wurde, spielte die Zwott bis zur letzten Sekunde ihren Handball, ohne aufzugeben, sah sich dem Tabellenführer mit einem 26:22 zuletzt allerdings geschlagen. Während der Pfiff zur Halbzeitspause die beiden Mannschaften noch mit einem ausgeglichenen 11:11 in ihre Kabinen trennte, hatte man ab der Mitte der zweiten Halbzeit zu viele Fehler vor dem gegnerischen Tor gemacht, was hart und konsequent bestraft wurde. Der sich daraus ergebene Rückstand konnte nicht mehr eingeholt werden.

Um das Spiel zu resümieren, sicherlich muss die Truppe weiterhin an der Konzentration vor dem gegnerischen Tor arbeiten, andererseits hat die Einstellung zu jedem Zeitpunkt gestimmt. Genau diese Einstellung gilt als Voraussetzung zum erfolgreichen Absolvieren der nächsten Spiele. Am kommenden Biddelberner Heimspielsamstag empfängt die Zwott die Reservisten der HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten.

Nicht wie zu Beginn der Hinrunde, sollen Punkte konsequent eingesammelt werden, man erinnere sich an die schwachen und inkonstanten Leistungen vor allem in den Heimspielen zu Beginn der diesjährigen Handballsaison. Aber, das muss gesagt sein, die Zwott hat sich durch die letzte Niederlage keinesfalls entmutigen lassen, viel eher zeigte sich aus der Perspektive durch die Biddelberner-Brille das Potential der jungen Mannschaft. Die Erwartungen an die kommenden Spiele bleiben hoch.

Zurück